L' espace des fragments

Prix Alfred Latour de l`éveil et édition Actes sud

 

A partir de milliers de fragments, de bouts d'images provenant de journaux, de magazines et de livres, Sabine Hertig, artiste bâloise, née en 1982, peint à l'aide de ciseaux et de colle des paysages insondables et émouvants. Le collage est ici compris comme un outil de réflexion vivant sur un monde lui-même devenu un montage composé de multiples informations.

Monograph

Sabine Hertig Scrap – Exploring the edge

Ein Film von Angelo A. Lüdin
point de vue DOC, 2019

Format: 1 USB stick (65 min. color. DCP)
Nummeriert und signiert von der Künstlerin
Edition: 110
Sprache: Deutsch

„Der Film «SCRAP Exploring the Edge» hat es in mehrfacher Hinsicht geschafft, die Entstehung eines Kunstwerks mir vor Augen zu führen. Der Film zeigt uns in eindrücklicher Art und Weise das, was uns im-mer verborgen bleibt: die stille, einsame Arbeit der Künstlerin in ihrem Atelier. Das Beste was ein Film über eine Künstlerin machen kann, ist nicht irgend eine Ge-schichte zu erzählen, sondern einen Raum zum Den-ken und zur Reflexion zu schaffen, ohne dabei eine Sensation zu provozieren. ...“ A.R

„Ein bewusst radikaler Entscheid des Filmemachers, sich einzig auf den Entstehungsprozess eines Kunst-werks zu fokussieren. Das Publikum wird aufgefordert, in eine unbekannte Welt einzutauchen. Die kompro-misslose Konzeption des Films, sich nicht auf biografi-sche Details einzulassen, lässt viel Raum, damit man sich auf die Filmbilder einlassen kann. Es geht nicht um schnelle Schnitte oder lange Gespräche. Es geht um das Aushalten, Innehalten und Beobachten eines Ent-wicklungsprozesses. ...“ J.M.B

Film

Sabine Hertig Scrap

Hg. Ines Goldbach
Christoph Merian Verlag, 2018

162 Seiten, 96 farbige Abbildungen,
gebunden, 22,5 x 31 cm, Deutsch/Englisch
ISBN 978-3-85616-857-5

Erste umfassende Monografie der Künstlerin. Mit einem Interview von Ines Goldbach mit Sabine Hertig und Beiträgen von Christian Herren, Michael Renner, Hansmartin Siegrist, Barbara van der Meulen und Isabel Zürcher.
Sabine Hertig (1982*) ist bekannt für ihre analogen und eigenwilligen Monumentalcollagen. Ausgerüstet mit Schere und Leim, vereint die Schweizer Künstlerin in ihren Werken eine gewaltige Mehrstimmigkeit.
Innerhalb von zehn Jahren ist ein eigenständiges und unverwechselbares Werk entstanden, das einen neuen Umgang mit dem Medium Collage zeigt: Collage ist für Sabine Hertig ein Werkzeug des anschaulichen Denkens über eine Welt, die selbst zur Informationsmontage geworden ist. Texte von Fachautorinnen und -autoren und ein Gespräch mit der Künstlerin ergänzt durch einen umfangreichen Bildteil, eröffnen einen spannenden Einblick in das Oeuvre einer Ausnahmekünstlerin.

Monograph

Was die Welt zusammenhält, Stiftung Tichy Ocean, 2026

von Ulrike Hug, NZZ, Z-Magazin

So vieles in der Welt ist kaputt, separiert, zerbrösmelet vor sich hin. Der Luzerner Kurator Christoph Lichtin hat in der Stif tung Tichy Ocean in Zürich eine Ausstellung kuratiert, die sich auf das Gegenteil fokussiert: den Klebstoff. Sie trägt den Namen «Was die Welt zusammenhält». Neben der oben gezeigten Collage der Basler Künstlerin Sabine Hertig wird man hier ganz viel Zusammengesetztes und Geklebtes von Andreas Tschappu, Benedikt Bock, Friedrich Dürrenmatt, Maya Hottarek, Goshka Macuga, Rémy Markowitsch und Rolf Winnewisser zu sehen bekommen. Mal geht es beispielsweise um ersehnte Welten zwischen Disko und Auto (Tschappu), mal um menschliche Katastrophen (Dürrenmatt). Alle Werke haben gut sichtbare Schnitt- und Klebestellen, Nähte, Ausgefranseltes oder Improvisiertes; manchmal sieht man den Papieren oder Objekten den Vorgebrauch an. Hier in der Ausstellung kann man betrachten, wie die Bruchstücke der individuellen und globalen Weltdramen und Sehn-süchte aufgesammelt, gereinigt, sortiert, geordnet und dann wieder zusammengesetzt wurden. Jeder Kunstschaffende hat da seinen eigenen ange-rührten Leim aus Komponenten wie Sorgfalt, Respekt, Humor oder Verantwortung eingesetzt. Die Resultate mögen nicht immer ideal ausschauen oder allen gefallen, aber sie lassen wieder Konturen, Ideen, Wünsche oder Ordnungen erkennen. Das ist viel heutzutage! Und vor allem ein pragmatischer Perspektivwechsel. Ulrike Hug

Press text

Sabine Hertig

Kunstbulletin / Ausgabe 12/2024

Press text

Overlook

Manuela Kraft 2024

 

Exhibition text

Space Tectonic

Tom Masson, 2024

Exhibition text

Le paris surréaliste des galeries / Galerie C

Artpress / September 2024

Press text

Gesprengte Rahmen

Annina Fischer
Basellandschaftliche Zeitung
28.11.2022

Zeitungsbericht

Raum im Raum

Iris Kretschmar
Programmzeitung
Dez 2022

Press text

Unconditional

Manuela Kraft
2022

Exhibition text

Home Grimmwelt Kassel

Making off

Film

Die Welt ist ein Schnipselhaufen

Bettina Fraschke
Kasseler Zeitung

Press text

Home, Grimmwelt Kassel

Dominique von Burg
Kunstbulletin
Jul/Aug 2021

Press text

Break up!

Alice Henkes
Kunstbulletin
Jan/Feb 2020

Press text

Break up!

Andrea Jahn
2020

Exhibition text

Weltenmachen

Carmen Kiser
2020

Exhibition text

Wild wütende Landschaften

Alice Henkes
Artmapp
Nov 2020 – Feb 2021

Press text

Bilder zeitgenössischer Reizüberflutung

Annette Hoffmann
Artline
Okt 2019

Press text

Collagierte Bilderstürme

Iris Kretschmar
Programmzeitung
Sept 2019

Press text

Reverberate

Manuela Kraft
2019

Press text

Reverberate

Manuela Kraft
2019

Press text

Sabine Hertig

Iris Kretzschmar
Kunstbulletin
Okt 2019

Press text

Zeit/Ge/Schichten – Von kollektiven und persönlichen Narrationen

Ines Goldbach
2019

Press text

Encoding the urban

Ines Goldbach
2017

Exhibition text

Sabine Hertig Scrap / H. Siegrist

Hansmartin Siegrist
2016

Exhibition text

Scrap

Manuela Kraft
2016

Press text

Überraschende Welten

Suzanne Kappeler
Neue Zürcher Zeitung
8.4.2015

Press text

«Collage ist für mich vor allem eine Haltung»

Peter Stohler
Nina Wolfensberger
19.3.2015

Exhibition text

Alles erlaubt, alles möglich

Simon Baur
Basellandschaftliche Zeitung
14.4.2014

Press text

Die Welt im Farbstrudel

Annette Hoffmann
Basler Zeitung
2013

Press text

Hier findet Welt statt

Christian Herren, 2013

Exhibition text